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Praxisgemeinschaft Essen-Heisingen
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CeRec CAD/CAM:

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Hochwertige Inlays, Kronen und Veneers - in nur einer Sitzung

CeRec ist ein Verfahren zur computergestützten Herstellung von hochwertigen keramischen Inlays, Onlays, Kronen, Teilkronen und Veneers. "CeRec" bedeutet "Ceramic Reconstruction", die Bezeichnung "CAD/CAM" steht für "computergestütztes Design / computergestützte Herstellung".

Einzigartig an der Methode ist die Möglichkeit, maßangefertigte zahnärztliche Restaurierungen sofort in der Zahnarztpraxis herzustellen und direkt einsetzen zu können. Oftmals reicht dazu schon eine einzige Sitzung aus. Das früher übliche Anfertigen von Abformungen und Provisorien entfällt ebenso wie tagelanges Warten auf die Ergebnisse eines externen Zahnlabors.

Die Cerec-Behandlung schont Ihre natürliche Zahnsubstanz und ist "minimal-invasiv". Das bedeutet: es müssen nur die kariösen Stellen bzw. alte Zahnfüllungen entfernt werden.


Der Behandlungsablauf - komfortabel und schmerzfrei

Zur Vorbereitung werden zunächst die erkrankten Zahnteile bzw. die alten Füllungen entfernt. Der Zahn wird gepudert, dann machen wir mit der CeRec-Messkamera - einer kleinen, hochpräzisen Mundkamera - eine drei-dimensionale Aufnahme. Diese Aufnahme, die nur wenige Sekunden in Anspruch nimmt, ersetzt die Anfertigung einer herkömmlichen Abformung.

Die mit der Kamera aufgenommenen Bilddaten werden an einen Computer übermittelt. Auf dieser Basis konstruieren wir mit Hilfe einer speziellen Software am PC ein virtuelles Modell der gewünschten Keramik.

Anhand dieser Modell-Daten schleift die CeRec-Fräseinheit vollautomatisch die Restaurierung aus einem kleinen Keramik-Block. Diese vorgefertigten Blöcke stehen in sehr vielen Farbvarianten zur Verfügung, so dass die Keramik genau auf die natürliche Zahnfarbe des Patienten abgestimmt werden kann.

Schon nach ca. 20 Minuten ist der Schleifvorgang beendet. Anschließend kann die Restauration noch weiter individualisiert werden, indem man sie mit speziellen Farben bemalt. Die fertige Keramik wird nun direkt angepasst und eingesetzt - sie ist sofort belastbar. Eine abschliessende Politur oder Glasur schafft angenehm glatte, zahnartige Oberflächen.


Haltbarkeit von CeRec-Keramiken - robust und langlebig

Neben dem Vorteil einer schnellen und hochexakten Anfertigung bieten CeRec-Restaurationen alle positiven Eigenschaften der keramischen Werkstoffe: hervorragende Ästhetik, beste Verträglichkeit und äusserst lange Haltbarkeit. Neben Feldspat-Keramik können neuerdings auch Lithiumsilikat-verstärkte Glaskeramik-Blöcke verarbeitet werden. Sie werden nach dem Schleifvorgang zusätzlich gesintert und erzielen damit Festigkeitswerte, die bisher unerreichbar waren.

Die hervorragende Haltbarkeit hat sich in Langzeitstudien bestätigt: die "Erfolgswahrscheinlichkeit" von CeRec-Inlays und -Onlays ist nach 9 Jahren mit 95,5% extrem hoch. Und sogar noch nach 18 Jahren werden 84,4 % erreicht. Durch dieses exzellente Langzeitverhalten lassen sich viele Vollkronen vermeiden.

Ein klinischer Langzeitvergleich, der über einen Zeitraum von 15 Jahren die Haltbarkeit von CeRec-Keramik, laborgefertigter Keramik und Goldinlays gegenüber stellt, kommt zu dem Ergebnis: CeRec-Inlays sind in ihrem Langzeitverhalten selbst den teuren Goldrestaurationen leicht überlegen, während die untersuchten Laborkeramiken schlechter abschneiden.

Im Gesamtvergleich plastischer Füllungsmaterialien für Seitenzähne ergaben sich folgende "jährliche Verlustraten":

  1. Cerec-Inlays / -Onlays: 1,1 %
  2. Goldinlays / -Onlays: 1,2 %
  3. laborgefertigte Keramik-Inlays / -Onlays: 1,6 %
  4. Composite-Inlays / -Onlays: 2,0 %
  5. Composite-Füllungen: 2,2 %
  6. Amalgam: 3,3 %
  7. Glasionomer und Derivate: 7,7 %

Preis-Leistungs-Verhältnis von CeRec-Restaurationen

Unter dem Gesichtspunkt einer möglichst effizienten Versorgung für den Patienten macht es Sinn, die Dauerhaftigkeit oder die Kosten einer Restaurationsart nicht nur einzeln zu beurteilen, sondern diese beiden Parameter ins Verhältnis zu setzen.

Aus den Rechnungsdaten von Goldinlays, laborgefertigten Keramikinlays und CeRec-Inlays, die von einem großen deutschen Versicherer zur Verfügung gestellt wurden, ermittelte eine Studie repräsentative Durchschnittswerte für Honorar und Laborkosten. Dabei zeigte sich, dass laborgefertigte Keramik-Inlays aufgrund ihrer höheren Herstellungskosten und ihrer etwas geringeren Erfolgswahrscheinlichkeit am wenigsten kosteneffektiv sind. Goldinlays und CeRec-Inlays sind sich in ihrer Haltbarkeit zwar ebenbürtig, jedoch sind die Laborkosten für Goldinlays höher. Damit kommt die Studie zu dem Ergebnis, dass CeRec-Inlays die kosteneffektivste Versorgungsart darstellen. Unter medizinisch-ökonomischen Gesichtspunkten sind sie also jeder anderen Inlay-Versorgung vorzuziehen.

Darüber hinaus ist die Bezuschussung der Cerec-Versorgungen durch private Zusatzversicherungen meistens hervorragend. Und selbst die gesetzlichen Versicherungen übernehmen einen Anteil der Kosten, der je nach Größe der Versorgung bemessen wird.


Die Vorteile von CeRec


Die Nachteile von CeRec

Die CeRec-Technologie existiert schon seit einigen Jahren. Die früheren Generationen von CeRec-Geräten konnten in Einzelfällen noch gewisse Unzulänglichkeiten aufweisen. So kam es teilweise zu Problemen mit der Bruchfestigkeit der Keramiken, mit dem Randspalt-Verhalten oder mit der exakt passenden Zahnfarbe. Deshalb konnten laborgefertigte Keramiken mitunter noch bessere Ergebnisse liefern.

Wir benutzen in unserer Praxis ausschliesslich die neueste CeRec-Generation. Diese Geräte wurden gegenüber ihren Vorgängern deutlich verbessert. Neue hochexakte 3D-Kameras, optimierte Konstruktionsmöglichkeiten, die Einführung härterer Sinter-Keramiken und die Vervollständigung der Farbpalette mit weiteren Zahnfarben führen zu durchweg hervorragenden Ergebnissen. So belegen auch einschlägige Studien, dass moderne CeRec-Keramiken den laborgefertigten Keramiken mittlerweile klar überlegen sind. Die Präzision der aktuellen CeRec-Kameras liefert noch exaktere Ergebnisse, während ein Zahnabdruck bei Laborfertigungen zu minimalen Abweichungen in der Passgenauigkeit führen kann.

Damit gehören die bei älteren Cerec-Geräten vereinzelt aufgetretenen Probleme endgültig der Vergangenheit an - aktuelle CeRec-Keramiken weisen keinerlei Nachteile mehr auf.

 


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