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Gesundheitstipps:

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Zähne putzen - aber wie?

Gesunde Zähne sind fast immer auch schöne Zähne. Zweimal täglich putzen ist Minimum, dreimal ist besser. Ungenügendes Putzen führt zu Karies und Zahnbetterkrankungen. Aber auch eine falsche Putztechnik mit ungeeigneten Hilfsmitteln kann zu "Putzdefekten" an den Zahnhälsen führen.

Vermeiden Sie vor allem reine Horizontalbewegungen der Zahnbürste bei zusammengebissenen Zähnen. Gut sind Putzbewegungen der Bürste vom Zahnfleisch (rot) zum Zahn (weiß) und kreisende Zahnbürstenbewegungen. Putzen Sie dabei nicht nur die Biss- und Außenflächen, sondern auch die Innenflächen der Zähne!

Tipp: Warten Sie nach dem Essen ca. eine halbe Stunde, bevor Sie die Zähne putzen. Dann hat sich der Säurehaushalt im Mund normalisiert. Die nach einer Mahlzeit durch Bakterien gebildeten Säuren lösen nämlich die Mineralstoffe aus dem Zahn heraus. Der Speichel sorgt für die Normalisierung des Säuregehalts, die Mineralstoffe lagern sich wieder in den Zahn ein. Durch den zu frühen Griff zur Zahnbürste (z.B. direkt nach dem Genuss säurehaltiger Getränke wie Orangensaft), würden Sie herausgelöste Mineralstoffe einfach wegbürsten. Eine langsame Entmineralisierung könnte die Folge sein.

Die richtige Zahnputz-Technik führen wir Ihnen gerne in unserer Praxis vor - bitte fragen Sie uns!


Die richtige Zahnbürste

Eine normale Kurzkopfbürste ist in etwa so breit wie zwei Zähne. Der kleine Bürstenkopf kommt gut in alle Ecken und Winkel. Die Borsten sollten eher weich sein und nach Möglichkeit runde Kanten aufweisen, damit das Zahnfleisch nicht verletzt wird. Kunststoffborsten sind besser als Naturborsten, da sich dort leichter Bakterien einnisten können. Und schliesslich sollte der Griff der Zahnbürste gut in Ihrer Hand liegen. Ob Sie eine manuelle oder eine elektrische Zahnbürste bevorzugen, spielt dabei keine Rolle.

Für Kinderzahnbürsten trifft grundsätzlich das selbe zu. Der Bürstenkopf ist hier noch kleiner, damit Ihr Kind auch die hinteren Backenzähne gut erreichen kann. Ein dicker und rutschfester Griff kann von der kleinen Kinderhand sicher gehalten werden. Ebenfalls wichtig: die Zahnbürste muss Ihrem Kind auch optisch gefallen - denn dann macht das Zähneputzen gleich vielmehr Spass!

Jede Zahnbürste sollte nach ca. 2 Monaten ausgetauscht werden, da sich zwischen den Borsten Keime aller Art ansammeln. Eine Zahnbürste, bei der sich die Borsten nach außen neigen, entfernt rund 30% weniger Plaque als eine neue.

Tipp: Nach einer Grippe oder Infektionen im Mund- und Rachenbereich sollten Sie die Zahnbürste wechseln, um sich nicht immer wieder selbst anzustecken.


Empfehlenswerte Zahncremes

Fluorid ist ein lebenswichtiges Mineral, das den Zahnschmelz widerstandsfähiger gegen Säuren macht und so gegen Karies hilft. Deshalb sollten alle Zahnpflegeprodukte Fluoride enthalten.

Kinder verschlucken häufig einen gewissen Teil des Zahnpasta-Schaums. Daher ist die Fluorid-Konzentration in Kinderzahnpasta geringer (max. 0,05%) als in normalen Zahnpasten (0,1 bis 0,15%). Beim Verschlucken einer normalen Zahnpasta könnten die Kleinen eine zu hohe Menge an Fluorid aufnehmen, was z.B. zu weißen Flecken auf den Kinderzähnen führen kann. Ab einem Alter von ca. sechs Jahren können die Kinder normale Zahnpasta benutzen. Wenn sie den Geschmack der "Erwachsenen-Zahnpasta" nicht mögen oder die enthaltenen ätherischen Öle als "zu scharf" empfinden, können Sie auch spezielle Kinderzahnpasta mit normalem Fluorid-Gehalt (0,1 bis 0,15%) kaufen.

Spezielle "weißmachende" Zahnpasten sind nicht uneingeschränkt empfehlenswert. Denn im Vergleich zu normaler Zahnpasta enthalten sie gröbere Putzkörper ("Schmirgelstoffe") oder Säuren. Dadurch können sie zwar Auflagerungen besser entfernen, aber gleichzeitig reiben sie auch in gewissem Maß den Zahnschmelz ab. Sie sind nachteilig, wenn Ihre Zähne bereits vorgeschädigt sind oder Ihre Zahnhälse freiliegen.

Tipp: Lassen Sie Zahnverfärbungen durch eine » professionelle Zahnreinigung entfernen. Damit beseitigen wir nicht nur hartnäckige Verschmutzungen, sondern verbessern gleichzeitig auch Ihre Zahngesundheit.


Weitere Zahnpflegemittel

"Interdentalbürsten" (= Zahn-Zwischenraum-Bürsten) sind interessant für Patienten, die von Natur aus besonders große Zahnzwischenräume haben oder deren Zahnfleisch sich bereits zurückgezogen hat. Auch bei Brücken oder Implantaten sind sie sinnvoll. Bitte sprechen Sie uns an, ob eine Interdentalbürste für Sie geeignet ist!

Außer der Zahnbürste und evtl. der Interdentalbürste sollten Sie regelmässig Zahnseide benutzen - mindestens zweimal wöchentlich, besser einmal täglich! Nach jedem Essen lagern sich Speisereste in den Zahnzwischenräumen ab, die mit der Zahnbürste nicht erreicht werden können. Durch die Verwendung von Zahnseide wird neben der gründlichen Reinigung auch das Zahnfleisch gestärkt.

Zur Mundhygiene gehört auch die Reinigung der Zunge. Auf der Schleimhaut der Zungenoberseite tummeln sich unzählige Bakterien, die auch zu Mundgeruch führen können. Zungenbeläge lassen sich mit einer speziellen Zungenbürste oder einer normalen Zahnbürste entfernen.

Tipp: unsere Prophylaxe-Helferinnen informieren Sie gerne über empfehlenswerte Zahnpflege-Produkte und deren richtige Anwendung.


Gesunde Ernährung

(Text folgt in Kürze)

 


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